Der gemischte Satz

Weinranke

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Kennen Sie den „Gemischten Satz“? Im Weinbau früher (und heute wieder) eine beliebte Methode der Risikominimierung. Beim gemischten Satz werden in einem Weingarten viele verschiedene Rebsorten (mindestens drei) angebaut. Jede Sorte reift anders, hat andere Ansprüche an das Wetter und den Boden. Geerntet wird alles auf einmal und alles zusammen verarbeitet.
Warum macht der Weinbauer das? Er reduziert das Risiko! Denn jede Sorte im gemischten Satz trägt mehr oder weniger zum Gesamterfolg bei. Ist eine dabei, die im aktuellen Jahr schlechter gedeiht, ist das auch kein Problem. Das wird von anderen Sorten aufgefangen. So entsteht ein Wein, der jedes Jahr anders ist und praktisch nie zu einem totalen Reinfall wird (Naturkatastrophen wie Hagelschlag einmal ausgeklammert).

Der gemischte Satz = die Diversifikation im Weinbau

Genauso soll unser Portfolio aussehen. Anteile mit guter Performance gleichen jene mit etwas schlechterer aus. Und im nächsten Jahr ist es vielleicht genau anders herum. So reduziert sich das Risiko und erhöht sich die Rendite.
Es funktioniert nicht nur im Weinbau!

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