Die Geld(un)gleichverteilung

Die Zentralbanken drucken neues Geld um die Wirtschaft (und damit die Inflation) anzutreiben. Neues Geld und niedrige Zinsen sollen die Kreditvergabe erleichtern und uns alle zu mehr Konsum bzw. Investition anregen. Die von der EZB angepeilte Inflationsrate liegt bei ca. 2%.

Aber diese neuen, billigen Gelder erhalten nur jene gleich zu Beginn, die bereits Geld haben. Denn nur, wer der Bank entsprechende Sicherheiten in Form von Immobilien oder Veranlagungen vorweisen kann, kommt auch in den Genuss dieser Maßnahme.

Wer schaut durch die Finger und zahlt die Rechnung? Der, der nichts gespart hat! Denn er bekommt keinen günstigen Kredit und muss die gestiegenen Lebenshaltungskosten voll abfangen. DIe Inflation hilft nur dem, der richtig veranlagt ist, allen anderen schadet sie.

Dabei ist der Aufbau eines Vermögens in kleinen Schritten für jeden möglich. Wenn rechtzeitig mit dem Sparen in ertragreichen Sachwerten begonnen wird (50€ pro Monat sind üblicherweise der Einstiegsbetrag), dann sind später größere Anschaffungen möglich, weil ein Kredit zu besseren Konditionen zu bekommen ist.

Es ist immer nur eine Frage der Perspektive: gebe ich mein ganzes Geld für mein tägliches Leben inkl. diverser Vergnügungen aus oder lege ich mir einen Teil davon zurück, auch wenn’s manchmal hart ist.
Sparen ist nicht altmodisch und unnütz! Es ist ein Gebot der Stunde. Nicht zuletzt, wenn man sich die Zahlen am neuen Pensionskonto ansieht. Wer für die Pension nicht vorsorgt, wird sich dann ziemlich einschränken müssen. Dann ist Schluss mit lustig.

Wie in der aktuellen Ausgabe der Arbeiterkammer Zeitung (AK Für Sie, Juli-August 2014) zu lesen ist, sollte man es sich sehr genau überlegen, ob man sein Geld in einem Versicherungsprodukt langfristig binden will oder nicht doch lieber die flexible, jederzeit verfügbare Variante eines Investmentfonds nimmt. Auch mit Investmentfonds lässt sich bei Pensionsantritt eine „ewige Rente“ realisieren.

Mein Tipp: Lassen Sie sich beraten und überdenken Sie Ihr Sparverhalten.

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