Kaufkraft und Geldwert sind nicht das selbe

Stellen Sie sich vor, 10% Ihres Sparguthabens werden eingezogen

Was wäre, wenn die Regierung beschließen würde, dass von allen Bankguthaben 10% abgeschöpft werden und das Geld an jene umverteilt wird, die überschuldet sind?

Wie würden Sie reagieren?

Sie würden sich bestimmt fürchterlich aufregen und die Empfänger darüber freuen.

Ist das denkbar?

Wenn wir uns an Zypern zurückerinnern, dann wurde dieses Verfahren dort bereits einmal angewendet, aber das soll hier gar nicht das Thema sein. Hier reden wir von der schleichenden Entwertung durch die Inflation.

Inflation und Sparzinsen

Rechnen wir einmal nach: bisher hatten wir in Österreich durchschnittlich 2% Inflation, die Zinsen auf den Spareinlagen sind minimal. Also passiert genau das oben Beschriebene: Dem Sparer wird sein Geld weginflationiert. Auf der anderen Seite stehen die Kreditnehmer, deren Kreditzinsen nach unten gehen und der Geldwert des Kredites sinkt ebenfalls: das sind die Gewinner. Bei diesem System gewinnt immer der, der Schulden hat. Regt sich jemand auf? Nein. Warum?

Die Geldwertillusion

Weil viele nur den GELDWERT sehen, also das, was am Geldschein aufgedruckt ist. Auf einem 100er steht auch noch in 5 Jahren 100 und nicht 90. Das nennt man die Geldwertillusion: Wir nehmen die langsame Entwertung unseres Geldes nicht wahr, genau so wenig, wie wir die Bewegung des Stundenzeigers auf der Uhr sehen und trotzdem bewegt er sich. Natürlich wissen und merken wir, dass das tägliche Leben immer teurer wird.

Auswirkungen

Es entziehen sich die, die mehr Geld haben, der Inflation, weil sie in Sachwerte investieren (Aktien, Beteiligungen, etc.).
Die, die dieses System tatsächlich am Laufen halten, sind die kleinen und mittleren Sparbuchinhaber, die ihr Geld auf die Bank tragen, um nur ja keine Verluste zu erleiden. Sie sehen, dass am Konto die Summen laufend höher und nie niedriger werden. Und das beruhigt sie. Dass sie dabei ihre KAUFKRAFT verlieren, bemerken sie erst dann, wenn es zu spät ist. Wenn die Pension da ist und die vor 30 Jahren versprochene Zusatzrente von 200€ plötzlich nicht einmal für den Wocheneinkauf reicht (2% Inflation machen in 36 Jahren aus 100 Euro nur mehr 50!).

Lösung

Sie können etwas dagegen tun! Sparen Sie einen Teil Ihres Geldes ebenfalls in Sachwerten (Investmentfonds).

Nehmen Sie sich etwas Zeit, lassen Sie uns über die verschiedenen Möglichkeiten reden, rufen Sie mich an (0699 19047359) oder mailen Sie mir (office@finanzberatung-wien.biz). Sie werden es nicht bereuen!

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