Lebenslauf

Der Start und die Ausbildung:

Ich wurde 1958 in Wien geboren, bin im 14. Bezirk aufgewachsen und dort in die Volks- und Hauptschule gegangen.

Danach hat es mich zur Chemie verschlagen und ich besuchte die HBLVA für Textiltechnik, Fachrichtung Textilchemie (auch Spengerburg genannt). Fünf Jahre später dann die Matura und nach einigen Jahren Praxis „Herr Ingenieur“.

Bundesheer:

Meine Bundesheerzeit verbrachte ich in der Trostkaserne bei den Funkfernschreibern. Dieser Ausbildung verdanke ich wenigstens das 10-Fingersystem an der Tastatur und ein gewisses Grundwissen über die Funkerei.

Meine Arbeitgeber:

1979 fand ich meine erste Anstellung bei der Perstorp Austria in Floridsdorf. Zuerst im Labor und danach viele Jahre in der Produktionsleitung und Arbeitsplanung für die Kunstharzerzeugung. Diese Firma ist mittlerweile auch schon Geschichte – zu viele Umweltprobleme. Jetzt kann man in den alten Fabrikanlagen Feste veranstalten. Dort, wo sich einmal die Pressmasseproduktion befunden hatte, ist derzeit (2014) eine riesige Baugrube: es entstehen Wohnungen und ein neuer Interspar.

In dieser Zeit bezog ich auch meine Wohnung in Floridsdorf, in der ich seit 1980 gemeinsam mit meiner Ehefrau wohne. Hier haben wir zwei Töchter großgezogen.

1986 wechselte ich zur Siemens AG.
Ich hatte mich davor bereits mit Computern und Programmiersprachen beschäftigt, einige Kurse in der VHS Floridsdorf absolviert und wurde in der Programm- und Systementwicklung (kurz PSE) angestellt.

In dieser Abteilung arbeitete ich 23 Jahre in und an den verschiedensten Softwareprojekten als Entwickler, Tester und später Projektleiter. Es war eine reiseintensive Zeit. Ich war in den verschiedensten Ländern auf Dienstreise (Singapur, Brasilien, Peru, Spanien und sehr häufig natürlich in Deutschland). Meist um Anlagen aufzustellen, zu testen, Kunden zu schulen oder Angebote zu verhandeln.

Ende und Neuanfang:

2009 war es mit der PSE mehr oder weniger vorbei und man bot mir einen „Golden Handshake“ an. Die Bedingungen waren gut und ich habe meine Siemenskarriere beendet.

Ich konnte über WAFF und AMS eine Ausbildung zum „Master of Business Administration“ in Gesundheits- und Sozialmanagement absolvieren. Diese habe ich mit einer Master Thesis im Jahr 2012 erfolgreich abgeschlossen.

Wie es aber häufig ist im Leben, kommt es erstens anders, zweitens als man denkt.

Die Hausbetreuung Giefing:

In unserer Wohnhausanlage wurde eine Hausbetreuung notwendig, da unser Hausmeister in Pension ging. Die Idee, mich als Hausbetreuer selbstständig zu machen, hat mir gefallen. Denn die Abhängigkeit vom AMS war mir unangenehm. Daher habe ich im Jänner 2010 meine Firma gegründet (Hausbetreuung Giefing) und betreue seither einen großen Garten mit Schwimmbad. Die Hausreinigung und der Winterdienst sind zum Glück an andere Firmen ausgelagert.

Die Finanzberatung Giefing:

Zur Finanzberatung bin ich gleich nach meiner Kündigung bei Siemens gekommen. Zuerst, weil ich mein eigenes Geld gewinnbringend anlegen wollte und dann, weil mich das Thema fasziniert.

Mittlerweile betreue ich 50 Kunden mit einem Anlagevermögen von rd. 650.000€ in verschiedenen Investmentfonds.

Details: www.finanzberatung-wien.biz

Die Zukunft:

Mal schauen, was sich noch so alles ergibt. Auf jeden Fall wird meine Finanzberatung weiter ausgebaut.

Erfahrungen & Bewertungen zu Heinrich Giefing