Mündelsichere Veranlagung

Ich wurde letztens um eine mündelsichere Veranlagung gefragt. Hintergrund der Anfrage war der Wunsch, möglichst keine Verluste am Depot erleiden zu müssen. Leider erfüllen nur ganz wenige Veranlagungen die gesetzlichen Vorgaben der Mündelsicherheit.

Mündelsicher bedeutet, dass Gelder Minderjähriger in Spareinlagen, Forderungswertpapiere (= Anleihen), durch Gewährung von Darlehen oder durch Erwerb von Liegenschaften möglichst fruchtbringend angelegt werden müssen. Anleihen dürfen nur dann gekauft werden, wenn dahinter der Staat oder die Länder stehen. Wenn wir uns jetzt kurz an die HypoAlpeAdria und die Landeshaftung von Kärnten erinnern wollen … schon vorbei mit der Sicherheit. Weitere Anleihevarianten von Kreditinstituten mit speziellen Auflagen werden ebenfalls als sicher genug erachtet. Eine Aufzählung findet sich im §215 ABGB und folgende (wenn’s wer genau wissen will).

Leider haben diese Veranlagungen ein Problem: der Zinssatz ist so niedrig, dass sich nach Steuer und Inflation kein Gewinn erwirtschaften lässt. Das Geld ist zwar numerisch am Konto nicht weniger geworden, hat aber im Laufe der Jahre massiv an Kaufkraft verloren. Fruchtbringend?

Aktuell ist es schwierig, mit geringstem Risiko Erträge über der Inflation zu erzielen. Eine Möglichkeit sind Firmenanleihen, denn Staatsanleihen aus der Eurozone sind derzeit ein Verlustgeschäft. Aus meiner Sicht kann auch ein internationaler Aktienfonds gute Renditen bringen, ohne das Risiko stark zu erhöhen.

Wenn Sie auf der Suche nach einer langfristigen Geldanlage sind, dann rufen Sie mich an: +43 699 19047359 oder vereinbaren Sie sich online einen Termin. Ich berate Sie gerne unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Situation und Ziele.

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