Meine Beratungsphilosophie ist, meinen Kunden hohe Erträge bei moderatem Risiko zu ermöglichen.

Daher vermittle ich ausschließlich Sachwertveranlagungen und keine Lebens/Pensions- oder Zukunftsvorsorgeversicherungen.

Mein Standpunkt: Versichert werden Risiken, gespart wird in Sachwerte (Investmentfonds).

Warum?

Weil die Veranlagung mittels Investmentfonds viele Vorteile gegenüber einer Versicherung hat.

Investmentfonds Vorsorgeversicherung
Keine Bindefrist Kapital langfristig gebunden
Jederzeit Zugang zum Ersparten. Allerdings auch ein Nachteil, da das Geld jederzeit behoben werden kann Zugriff nicht möglich bzw. kostenintensiv (vorzeitige Kündigung) „Schützt den Kunden vor sich selber“ (sagen die Vertreter der Versicherungsbranche)
Sachwerte sind Beteiligungen an der Wirtschaft und profitieren von steigenden Preisen Versicherungen sind Geldwerte und werden „weginflationiert“
Klare Kostenstruktur Kosten schwer nachvollziehbar („Kleingedrucktes“ im Vertrag)
Niedrige Veranlagungskosten Hohe Abschlusskosten
Kosten werden vom Kunden zu Beginn direkt bezahlt Kosten werden aus der monatlichen Prämie entnommen, der Veranlagungsbetrag sinkt entsprechend
In Investmentfonds werden zw. 95 und 97% der Gelder veranlagt (Rest „Agio“) Durchschnittlich werden nur 70-80% der Prämie tatsächlich für den Kunden veranlagt
Kundengelder sind Sondervermögen und daher nicht Teil der Konkursmasse Kundengelder sind Teil der Bilanzsumme der Versicherung
Flexible Aufteilung der Gelder auf verschiedene Anlageklassen und Fonds Veranlagung nur in von der Versicherung vorgegeben Fonds möglich. Das Verhältnis Aktien zu Anleihen ist reglementiert
Kein Einschränkung auf Fondsprodukte oder Märkte Gesetzliche Veranlagungsvorschriften (dienen hauptsächlich der Förderung der heimischen Börse und des Staates)

 

Bedenken Sie: wenn die Inflation 3% pro Jahr beträgt, dann halbiert sich die Kaufkraft innerhalb von 24 Jahren! Eine Veranlagung muss also nach Steuern und Spesen ZUMINDEST 3% erwirtschaften, um die Kaufkraft zumindest zu erhalten. Ausschließlich der Aktienmarkt bietet diese Renditechancen. Natürlich nicht sofort und nicht jedes Jahr, aber im Durchschnitt über eine Veranlagungsdauer von mind. 10 Jahren.

Als Beispiel der Asian Growth Funds von Franklin Templeton.

Sparplan Asian Grwoth

Dieser Fonds erwirtschaftete in den letzten 6 Jahren ein durchschnittliche Rendite von fast 8%. Abzüglich KESt bleiben 6% als Nettoertrag. Damit wird die Kaufkraft nicht nur erhalten, sondern vermehrt. Dieses Veranlagungsbeispiel simuliert einen Bausparvertrag, nur mit einem wesentlich besseren Endergebnis.

Bisher nicht erwähnt sind alle Arten von Sparbüchern und Bausparern. Beim derzeitigen Zinsniveau sind diese Produkte ausschließlich Geldwertvernichter und für die langfristige Vorsorge NICHT geeignet. Ein Sparbuch sollte nur zur kurfristigen Liquiditätsvorsorge dienen.

Sie sehen, es hat viele Vorteile, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und die eigenen Spargewohnheiten zu überdenken.

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