Sei gierig, wenn die anderen Angst haben, …

(c) fondsweb.at

iShares Core MSCI World UCITS ETF

Mr Großinvestor Warren Buffett hat diesen Spruch geprägt:

Sei gierig, wenn die anderen Angst haben, und habe Angst, wenn andere gierig sind

Oder etwas weniger scharf formuliert: Wenn alle von Aktienkursen und Gewinnen an der Börse reden, ist ein guter Moment, die Aktienpositionen langsam abzubauen. Wenn aber alle von Krise reden, ist es Zeit, den Aktienanteil wieder aufzubauen. Die Gierphase nennt man auch eine Milchmädchenhausse 🙂

 

Warum ist das so?

Im Aktienpreis ist nicht nur der aktuelle Unternehmenswert eingepreist, sondern ganz stark auch die Erwartung an die Zukunft. Wenn Anleger die Zukunft des Unternehmens (des Marktes) rosa sehen, dann kaufen sie und der Preis steigt weiter. Somit wird dementsprechend teuer eingekauft. Man zahlt sozusagen eine Stimmungszuschlag auf den realen Kurs.

Umgekehrt genauso: wenn niemand von Aktien spricht, sind die Kurse am Boden. Denn keiner will sie haben.

Kleiner Ausflug zum Thema Aktienpreis und Börsenhandel:

Da es für Aktien kein „Zwischenlager“ gibt, muss ein Verkäufer zwingend einen Käufer finden, um einen Kauf zustande zu bringen. Er muss also jemanden finden, der bereit ist, den geforderten Preis zu zahlen. Wenn keiner kaufen will, geht der Preis solange nach unten, bis einer zuschlägt. Der Aktienpreis ist also immer eine direkte Folge von Angebot und Nachfrage.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Handeln?

Eindeutige Signale für Gier und Angst zu finden ist schwer. Da ist es schon wesentlich einfacher, dann zu investieren, wenn Geld dafür verfügbar ist und diese Investition gegen Verlust durch eine Barriere abzusichern.
Dadurch schließt man aus, dass man Krisen aussitzen will und trotz Abwärtsschwung investiert bleibt. Geht ja fast jedem so: wenn die Werte nach unten gehen, denkt man: so schlimm wird schon nicht. Und wird es schlimm, will man den Verlust nicht realisieren.
Besser ist es, einen automatisierten Verkaufsauftrag einzustellen. Der Computer zögert nicht: wird die festgelegte Verlustschwelle erreicht, wird verkauft – gnadenlos. Danach kann man entscheiden, wann und mit welchen Produkten man wieder einsteigt.

Idealerweise kostet so ein Aus- und Einstieg nur wenige Euros. Daher sind die Kosten kein Thema.

Anmerkung:
Da für den Kleinanleger eine vernünftige Aktienmischung aus finanziellen Gründen kaum möglich ist, bieten sich entsprechende Investmentfonds dafür an. Einzelaktien sind immer riskanter, als eine breit gestreute Mischung aus mehreren hundert bis über tausend verschiedenen Aktien.

Wo stehen wir gerade?

Aktuell gehen Experten noch von einer Angstphase aus. Die Gier ist noch nicht in Sicht.

Wollen Sie mehr wissen? Vereinbaren Sie einen Termin mit mir oder rufen Sie mich an: 0699 19047359.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Erfahrungen & Bewertungen zu Heinrich Giefing