Was uns von Wertpapieren abhält: Vier verbreitete Meinungen

Wachstum durch WertpapiereWertpapiere sind nur etwas für Reiche

Das häufigste Argument, warum nicht in Wertpapiere veranlagt wird: Ich habe kein Geld bzw. zu wenig Geld.

Mit Wertpapieren können auch kleinere Summen auf großen Aktienmärkten gewinnbringend veranlagt werden. Selbst mit einem Anlageplan von nur 100€ pro Monat kann in die größten Aktiengesellschaften der Welt veranlagt werden. Breiter streuen geht nicht.

Abgesehen von einer gewissen Reserve für Unvorhergesehenes sollte kein Geld auf täglich fälligen oder gebundenen Sparbüchern liegen. Gerade wer Risiken scheut, erleidet mit dieser „Geldanlage“ ein großes Risiko: das Inflationsrisiko. Jeder Euro am Sparbuch fällt täglich im Wert, pro Jahr sind das aktuell über 2% Kaufkraftverlust.

Können Sie sich bei einer durchschnittlichen Löhnerhöhung von 1,5% einen jährlichen Verlust von über 2% leisten?

Wertpapiere sind zu komplex

Am Markt gibt es mehrere Tausend verschiedene Wertpapiere. Natürlich kennt sich ein Laie nicht aus, worin er investieren soll. Kompliziert sind Wertpapiere nicht. Im einfachsten Fall spiegelt ein Investmentfonds einen Aktienindex: alle Aktien, die in einem Index (z.B. DAX) enthalten sind, werden im gleichen Verhältnis auch im Fonds gehalten. Dafür braucht es kein großartiges Management und keine Marktanalysen, das kann ein Computer erledigen. Solche Fonds haben eine äußerst günstige Kostenstruktur im Gegensatz zu Fonds mit Fondsmanagement.

Dieses Investment ermöglicht es jedem Anleger in jeden gewünschten Markt weltweit zu investieren.

Die Auswahl und Betreuung erfolgt durch einen Berater wie mich. Ich zeige meinen Kunden eine Auswahl an Fonds, die auf die jeweilige Lebenssituation und die Ziele abgestimmt sind. Ist ein Depot eingerichtet, kann eine laufende Betreuung vereinbart werden. Dadurch wird das Depot beobachtet, es können Absicherungsstrategien eingerichtet werden und es gibt einen regelmäßigen Kundenkontakt.

Das Kapital ist langfristig gebunden

Gerade die Veranlagung in Wertpapiere ermöglicht es, flexibel auf die Lebensumstände zu reagieren. Natürlich gibt es einen sinnvollen Anlagezeitraum, der möglichst nicht unterschritten werden sollte, trotzdem ist der Kunde immer in der Lage, an sein Geld zu kommen.

Ich achte darauf, dass meine Kunden nur in sehr große und somit sehr liquide Produkte investieren. Dadurch ist ein Kauf oder Verkauf meist innerhalb von wenigen Stunden (zu Börsezeiten) möglich. Eine „Bindefrist“ oder „Strafabschläge“ für eine vorzeitige Auflösung der Veranlagung gibt es nicht (im Gegensatz zu den verschiedenen Lebensversicherungsprodukten).

Gerade was das langfristige Veranlagen in Immobilien betrifft, muss man sich darüber verschiedene Gedanken machen. Es ist durchaus sinnvoll, in die eigengenutzte Immobilie zu investieren. Ist es jedoch sinnvoll, darüber hinaus noch Immobilien (z.B. Vorsorgewohnungen) zu erwerben?

Die Nachteile von Immobilien sind:

  • geringe Liquidität: Sie können nicht einen Teil einer Wohnung verkaufen – ganz oder gar nicht!
  • Miethöhen sind stark von der Lage abhängig und diese kann sich im Laufe der Zeit auch negativ verändern. Sogenannte A Lagen sind für private Kleinanleger nicht zu bekommen. Selbst B Lagen sind wenige am Markt. Alles unter B ist möglicherweise nicht mehr so lukrativ.
  • Nachteilige Gesetzesänderungen sind immer möglich.
  • Ein rascher Wechsel aus einem weniger lukrativen zu einem besseren Standort ist nicht möglich.

Wertpapiere sind zu risikoreich

Viele Studien zeigen immer wieder, dass Veranlagungen am Aktienmarkt, die länger als 15 Jahre gehalten wurden, in der Vergangenheit keine Verluste erlitten haben. Wer bspw. in den DAX investiert ist/war, konnte bei allen 15-Jahresperioden der letzten 50 Jahre immer mit Gewinn aussteigen. Manchmal nur kleine einstellige Prozente, zeitweise aber auch im zweistelligen Prozentbereich.

Wird mittels regelmäßigem Anlageplan (monatliche Einzahlung) veranlagt, dann profitieren Sie vom sogenannten Durchschnittskosteneffekt (siehe Video).

Riskant sind Anlagen in einzelne Aktien oder Anleihen, denn hier kommt es viel auf den Zeitpunkt an. Wesentlich weniger riskant sind Investments in breit gestreute Fonds. Wer mit einem Kauf in 1.600 Firmen weltweit investiert, ist hier auf einem guten Weg.

Wenn Sie mehr wissen möchten, dann kontaktieren Sie mich: Termin online vereinbaren, giefing@finanzberatung-wien.biz oder anrufen +43 699 19047359 – jederzeit gerne!

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