Wegrennen, Totstellen oder Kampf

Achtung Gefahr

Achtung Gefahr

Ist man feige, wenn man vor einer echten Lebensgefahr wegläuft? Wohl kaum! Unser Gehirn ist auf Lebenserhaltung trainiert. In der Gefahrensituation werden sehr alte Reaktionsmuster wach: Wegrennen, Totstellen oder Kampf.

Der Befehl zum Angriff kommt dank unserer (meist) vorhandenen Zivilisation relativ eher selten zur Ausführung – Gott sei Dank.

Totstellen, also Kopf einziehen und warten bis alles vorüber ist, ist auch eine beliebte Taktik. Funktioniert nicht immer, manche unangenehme Situation erwischt uns auch dann, wenn der Kopf tief im Sand steckt.

Wegrennen können wir nur vor physischen Gefahren, vor anderen nicht. Auch keine gute Taktik.

Wie entscheiden wir welches Verhalten gerade das Beste ist? Aus dem Bauch heraus, basierend auf bereits erlebten ähnlichen Gelegenheiten oder erlernten Erziehungsmustern. Da werden keine Statistiken befragt, nicht bei  Google nachgeschlagen und meist auch nicht rational nachgedacht. Da regiert das Unterbewusstsein.

Wie bedrohlich sind Finanzentscheidungen?

Eine echte Lebensgefahr geht von solchen Entscheidungen nur selten aus. Natürlich kann man durch unbedachte Entscheidungen (z.B. eine Bürgschaft) viel verlieren. Aber Entscheidungen für oder gegen eine Veranlagung dürfen das tägliche Leben nicht beeinflussen. Denn veranlagen darf man nur das, was man langfristig nicht braucht.

Leider entscheiden wir auch hier oft nach den gleichen Mustern:
Wegrennen: da bietet uns so ein Berater seine Hilfe an und wir winken ab und suchen schnell das Weite, der will ja eh nur unser Geld.
Totstellen: jemand erzählt uns etwas zu dem Thema und wir argumentieren:das brauch ich nicht, das passiert mir nicht, das klappt alles nicht, will ich nicht hören, interessiert mich nicht, geht mich nichts an, …

Dabei wäre hier die Variante „Angriff“ die bessere Lösung. Wir erkennen mit Unterstützung eines Fachmannes die anstehenden Probleme und suchen gemeinsam eine Lösung. Wir lassen uns die Sachbeweise zeigen, recherchieren auch selber im großen Wissensspeicher des Netzes und treffen dann eine rationale Entscheidung. Diese kann durchaus auch eine Entscheidung gegen den Rat des Beraters sein, denn nicht immer passt die Chemie zwischen dem Kunden und dem Berater und nicht jedes Produkt passt zu jedem Kunden. Kommt vor! Dann muss man eben weitersuchen, es gibt genug Möglichkeiten!

Erfolg (auch der Finanzielle) mit drei Buchstaben? TUN!

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